Dienstag, 5. Juni 2007

win² Zukunftskonferenz

Bildquelle: http://www.gnyman.com/EsterhazyPalais0200910.jpg

Am letzten Wochenende auf Schloss Esterhazy, wo ich auf der Zukunftskonferenz win² konferieren durfte, habe ich eine Menge gelernt: Über McKinsey-Kommunismus, das ist, wenn alle die McKinsey-Anwärter, die nach Durchsicht der Unterlagen in die erste Auswahlrunde kommen, gleich sind, egal welcher Ausbildung... Über Karma-Kapitalismus, das ist, wenn man versucht über Werte und nicht über Preise zu verkaufen, also wenn man z.B. eine weiße Weste kaufen kann. Jaa und eine ganze Menge mehr... von Shaolin-Mönchen durfte ich beim Frühsport eine Prise asiatische Philosophie mitnehmen, obwohl ich die Auffassung des "Alles Leben ist leiden" noch nie so wirklich teilen konnte... beim Galadiner habe ich erfahren, dass die vegetarische Alternative aus Gnocci in Käsesauce besteht...und als ich dem Vortrag von Roman Retzbach folgte, wurde mir klar, dass ich mit meiner Begeisterung für Tech-Sprech à la Star Trek eigentlich Futurologin hätte werden sollen. In der Workshop-Gruppe von Trimedia habe ich erste Einblicke in die PR-Arbeit erhalten, in diesem Fall in einer äußerst angenehmen und produktiven Arbeitsatmosphäre.
Das Wochenende hielt ein Feuerwerk an Highlights bereit und darüber zu berichten, würde vermutlich ein ganzes Buch füllen. Respekt habe ich vor den Organisatoren dieser Zukunftskonferenz, alles Studierende, die dieses Event zustande gebracht haben, unglaublich. Nur der Untertitel "morgen entscheiden wir" hat sich mir in seiner Bedeutung nicht so ganz erschlossen: Warum denn erst morgen, treffe ich nicht jeden Tag Entscheidungen? Und liegt nicht die Kunst genau darin, all die heutigen Entscheidungschancen zu erkennen?

Nachtrag: Jetzt auch als doller Bericht "Konferenz mit Shaolin-Mönchen" bei e-fellows